Zusammen mit Stadtverwaltung und Gemeinderat konnte eine massive Erhöhung der Elternbeiträge abgewendet werden. Die Spitzenverbände von Städten, Gemeinden und Kirchen in Baden-Württemberg haben eine Anpassung von 8% empfohlen, um Kostensteigerungen durch den Tarifabschluss im Sozial- und Erziehungsdienst auszugleichen. Wir haben früh erklärt, dass wir diese Erhöhung nicht mittragen werden. Für die Ganztagesbetreuung im Regelbeitrag hätte das eine Mehrbelastung von über 45 € pro Monat zur Folge gehabt. Wenn rund 300 Kindern kein Betreuungsplatz angeboten werden kann, ist diese Erhöhung nicht vermittelbar. Dieser Auffassung haben sich Stadtverwaltung und Gemeinderat angeschlossen und eine Beitragserhöhung um die üblichen 3% und ein „Kompromissprozent“ beschlossen – also insgesamt 4 Prozent. Damit verzichtet die Stadt auf die Hälfte der zusätzlichen Einnahmen aus der Beitragsanpassung. Wir haben zuvor in Gesprächen mit Verwaltung und Gemeinderäten für eine elterngerechte Lösung geworben. Nach 2014 (damals haben wir uns erfolgreich für eine Aussetzung der Erhöhung als Ausgleich für die unerwartet hohen Mehreinnahmen durch das neue Beitragsmodell eingesetzt) und 2015 (hier verzichtete die Stadt auf einen halben Monatsbeitrag als Ausgleich für die Streiktage) konnten wir nun zum dritten Mal eine verträgliche Regelung im Sinne der Eltern erreichen. Danke an Gemeinderat und Stadtverwaltung! Wir erwarten nun, dass sich auch die kirchlichen Träger der Vereinbarung anschließen.