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Arbeit des GERK
20102009 2008 2007 - Einführung eines einheitlichen Qualitätsstandards für die Verpflegung in der Kinderbetreuung (Unabhängig vom Versorger/Lieferanten)
a) Qualitätskriterien für die Mahlzeiten: Frei von Zusatzstoffen, kindgerecht und ausgewogen Beispiel für die Umsetzung "Berliner Qualitätskriterien" b) Die Verpflegung in seiner Gesamtheit muss unter regelmässiger Kontrolle eines unabhängigen Ernährungsberaters stehen. - Entwicklung/Einführung eines dynamischen Schliesstagemodell / Anpassung an den Betreuungsbedarf
- Begrenzung der Schliesstage für Kinderhäuser und Kindertagesstätten (basierend auf den Mindesturlaubsanspruch: 24 Werktage) auf 20 Arbeitstage (incl. 24. / 31.12.)
- Einführung einer permanenten unabhängigen Qualitätskontrolle (QRevision) aller Einrichtungen mit einem neutralen Ansprechpartner für die Eltern/Erzieher
- Überprüfung der AP Stellen als gleichwertige Fachkraftstellen / Vorschlag Reduzierung auf 0,6
- Einführung eines einstufigen Besuchsgeld (jetzige Stufe III "Landesrichtsatz") mit einem beantragungspflichtigen sozialen Ausgleich für die jetzige Besuchsgeldgruppe (I-II)
Begründung: Es ist aus sozialen Gesichtpunkten nicht zu vertreten, dass der finanzielle Ausgleich (Vergünstigung der BesuchsgeldgruppeI-II) nur über die Besuchsgeldgruppe IV-V in Reutlingen erfolgt. Das bisherige Reutlinger Besuchsgeld Modell schont somit nur die kommunale Hand (Jungendhilfe) und verteilt die Lasten einseitig auf die Eltern mit Kindern in den Betreuungseinrichtung anstatt den sozialen Ausgleich über die Gemeinschaft aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu bilden.
2006 - Unsere Anschreiben & Antworten der Gemeinderatsfraktionen und der Stadtverwaltung
GRÜNE und Unabhängige / SPD / FDP / Stadt Reutlingen - Unser Haushaltsantrag zu den Haushaltsberatungen der Stadt Reutlingen
Sehr geehrte Gemeinderatsmitglieder, nach unserer letzten Vollversammlung am Mittwoch, den 14.11.2006, bei der viele Elternvertreter über nicht ausreichende pädagogische Betreuung und Defiziten in den Einrichtungen klagten, kommen wir nicht umhin, diesen Antrag an die Fraktionen zu stellen: Wir beantragen Euro 800.000 für die direkte pädagogische Arbeit am Kind, in Form von personeller Aufstockung in den Einrichtungen. In der Kinderbetreuung fehlen nach wie vor Gelder, um ausreichende pädagogische Arbeit am Kind leisten zu können. Dabei sollen diese Gelder bzw. Zuschüsse am Kind festgemacht werden und nur der Personalaufstockung dienen. Von Eltern aus verschiedenen Einrichtungen wurde uns berichtet, dass die Kapazitäten für effektive Sprachförderung teilweise gestrichen bzw. sehr gekürzt wurden. Somit fallen Kinder aus dem Sprachförder-Programm heraus, die Defizite können nicht aufgearbeitet werden. Durch Fortbildung der Erzieherinnen zur Einführung neuer Standards bleiben Einrichtungen entweder geschlossen, oder, die personelle Situation in den Einrichtungen ist so knapp, dass über ein Verwahren der Kinder an diesen Tagen gesprochen werden kann, nicht aber über professionelle Pädagogik. Bitte berücksichtigen Sie die Notwendigkeit für eine notwendige und zukunftsorientierte Arbeit an unseren Kindern. Denken Sie an diese, wenn sie den Haushaltsplan verabschieden. Bedenken Sie, Kinder sollten es uns wert sein. Vielen Dank Ihr GERK Vorstand - Der Bundestag hat am 28.10.2004 mit den Stimmen der Regierungskoalition das Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG) verabschiedet. Damit soll endlich die Kleinkindbetreuung aus ihrer bisher unerträglichen Mangelsituation herausgeführt werden.
Lesen Sie hier die Stellungnahme des Bundesfamilienministeriums. Den Gesetzestext finden Sie hier.
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